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02/10/2026Nicht ganz. Die Anordnung verbietet den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Regierung nicht. Sie fordert die Bundesbehörden lediglich auf, in Schreiben, auf Websites und in Berichten „Super Intelligence” anstelle von „KI” zu sagen. Die Technologie bleibt weiterhin im Einsatz, und die rechtliche Bedeutung bleibt dieselbe. Nur der Kongress kann diese Definition ändern, und der wissenschaftliche Berater des Präsidenten hat 60 Tage Zeit, eine Neufassung vorzuschlagen. Ist das also eine große Umwälzung oder nur ein neuer Name ? Weitere Einzelheiten folgen gleich.
Hat Trump „künstliche Intelligenz” in der Regierung verboten ?

Auch wenn einige Schlagzeilen den Eindruck einer großen Abschaltung erwecken : Präsident Trump hat künstliche Intelligenz in der Regierung nicht verboten.
Die Anordnung ändert nur Begriffe. Behörden der Exekutive müssen in offiziellen Materialien aufhören, „Artificial Intelligence” und „AI” zu verwenden. Stattdessen müssen sie „Super Intelligence” und „SI” sagen. Die Technologie selbst bleibt im Einsatz, und die Definition bleibt dieselbe.
Die öffentliche Wahrnehmung folgt oft der lautesten Schlagzeile. Die mediale Darstellung kann aus einer kleinen Änderung der Wortwahl eine riesige Geschichte machen. Dies ist semantisches Regieren, also Herrschen durch Wortwahl, und es ist eher eine politische Neuverpackung als eine neue Regel.
Der rechtliche Geltungsbereich ist eng gefasst und umfasst die Exekutive sowie nicht gesetzlich vorgeschriebene Materialien. Die Anordnung verfügt, dass die neue Terminologie in offizieller Korrespondenz, in der öffentlichen Kommunikation und in politischen Dokumenten von allen Ministerien und Behörden verwendet wird. Die Einhaltung durch die Behörden bedeutet, Websites und Berichte zu ändern, nicht Werkzeuge abzuschalten. Freie Bürger verdienen die Fakten.
Was verlangt die Superintelligenz-Verordnung ?
Der Umfang der Super Intelligence bleibt eng gefasst. Die Anordnung verpflichtet alle Ministerien und Behörden der Exekutive, den Begriff „Super Intelligence” in offizieller Korrespondenz, öffentlicher Kommunikation und in politischen Dokumenten zu verwenden. Sie umfasst Briefe, Websites, Berichte und Grundsatzpapiere, soweit das Gesetz es erlaubt. Bestehende Vorschriften, Verträge, Fördermittel und Akten bleiben unverändert. Für Privatpersonen und Unternehmen gelten keine neuen Sprachregelungen, und weder der Kongress noch die Gerichte sind daran gebunden.
Der Zeitplan für die gesetzliche Definition
Die rechtliche Bedeutung ändert sich vorerst nicht. Sie folgt der derzeitigen bundesrechtlichen Definition in Titel 15. Innerhalb von 60 Tagen muss der wissenschaftliche und technologische Berater des Präsidenten einen Formulierungsvorschlag für eine neue Definition zur Gesetzgebung vorlegen. Werden die Abgeordneten zustimmen ? Diese Entscheidung liegt bei ihnen, so wie es ein freies Volk vorziehen würde.
Wie geht es mit der Definition von Superintelligenz weiter ?
Da die Anordnung eher einen Namen als eine Regel ändert, kommt es mehr darauf an, was als Nächstes geschieht, als auf die Bezeichnung selbst.
Der erste Kontrollpunkt steht innerhalb von 60 Tagen an. Der wissenschaftliche Berater des Präsidenten muss einen Gesetzesvorschlag übermitteln, der „Super Intelligence” definiert. Außerdem muss er angeben, ob der neue Begriff den alten ersetzen soll.
Der Kongress hat die Feder in der Hand
Nur der Kongress kann die rechtliche Definition ändern. Eine Exekutivverordnung allein kann das nicht. Wenn die Abgeordneten schweigen, sorgt die gesetzliche Trägheit dafür, dass die heutige Bedeutung bestehen bleibt, und der neue Begriff bleibt ein Spitzname.
Änderungen innerhalb der Behörden
Unterdessen werden sich terminologische Änderungen in den Behörden auf Websites, in Berichten und in Schreiben zeigen. Ältere Dokumente bleiben gültig. Der Begriff „Superintelligenz” ist nicht neu, da er in der KI-Literatur bereits ein etablierter Begriff ist, der durch das 2014 erschienene Buch *Superintelligence* des Philosophen Nick Bostrom populär wurde. Wird die neue Wortwahl tatsächlich Regeln ändern oder nur die Schilder an der Tür ? Das entscheidet der Kongress.




