
OpenAI beschuldigt : Mathe-Beweis gestohlen
17/09/2026
UN warnt vor beispiellosen KI-Risiken
18/09/2026Eine Gruppe von Claude-Abonnenten verklagt Anthropic mit der Begründung, dass die Pläne Max 5x und Max 20x zu viel versprochen hätten. Die Werbung suggerierte die fünf- oder zwanzigfache Nutzung im Vergleich zum regulären Pro-Plan. Die tatsächlichen Zahlen sahen anders aus, eher das Dreieinhalbfache oder das Sechs- bis Achtfache. Diese Lücke sorgte dafür, dass sich Kunden hinsichtlich dessen, wofür sie bezahlt hatten, getäuscht fühlten. Neugierig, wie diese unpassenden Multiplikatoren tatsächlich funktionieren ? Es gibt weiter unten mehr zu entdecken.
Was die Claude-Max-Klage Anthropic vorwirft

Als eine Gruppe von Claude-Abonnenten sich benachteiligt fühlte, beschlossen sie, Anthropic vor Gericht zu bringen. Die im Norden Kaliforniens eingereichte Klage besagt, dass die Pläne Max 5x und Max 20x weit mehr versprochen haben, als sie geliefert haben. Anthropic vermarktete diese Stufen als fünf- oder zwanzigmal so viel Nutzung wie der reguläre Pro-Plan. Doch die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Den Unterlagen zufolge bot Max 20x nur sechs- bis achtmal so viel Nutzung wie Pro, während Max 5x etwa das Dreieinhalbfache bot. Diese Lücke ist entscheidend. Die Klage stellt auch die Angemessenheit der Offenlegung in Frage und besagt, dass Limits und Sitzungsfenster im Vorfeld nicht klar erklärt wurden. Der Hauptkläger, Karl Kahn, ist ein Einwohner von Washington, D.C., der mehrere Stufen abonnierte, bevor er Klage einreichte. Betrachtet man den zeitlichen Ablauf der Vermarktung, wurden diese Pläne im April 2025 eingeführt, und die Abonnenten geben an, Premiumpreise gezahlt zu haben, ohne die versprochene Freiheit zu erhalten.
Warum die Behauptungen von 5‑fach und 20-fach Nutzung nicht aufgehen
Wie genau macht man aus “5x” eine Zahl, der man vertrauen kann ? Das ist die eigentliche Frage hier. Die Nutzungsmultiplikatoren von Anthropic klingen einfach, basieren aber auf Sitzungsobergrenzen, die sich alle fünf Stunden zurücksetzen, plus ein wöchentliches Limit, das darauf aufsetzt. Zwei Kontrollmechanismen, ein verwirrendes Bild. Der Plan wird nur als monatliches Abonnement angeboten, ohne Jahresoption, um sich einen niedrigeren Preis zu sichern.
| Beworbener Multiplikator | Angeblicher tatsächlicher Multiplikator |
|---|---|
| Max 5x | ~3,5x Pro |
| Max 20x | ~6x bis 8x Pro |
| Sonnet-Stunden (5x) | 140, 280 Stunden |
| Sonnet-Stunden (20x) | 240, 480 Stunden |
Sie wollen die Freiheit haben, das zu nutzen, wofür Sie bezahlt haben, richtig ? Aber token-basierte Limits bedeuten, dass die Prompt-Größe alles verändert. Diese Lücke zwischen dem Etikett und der gelebten Erfahrung ist genau der Grund, warum sich Nutzer betrogen fühlen.
Sind Sie berechtigt, an der Sammelklage gegen Claude Max teilzunehmen ?
Fragst du dich, ob diese Klage tatsächlich auf dich zutrifft ? Hier die einfache Version. Wenn du in den USA wohnst und seit dem 9. April 2025 Claude Max 5x oder Max 20x über Claude.com oder die Desktop-App gekauft oder darauf upgegradet hast, kommst du wahrscheinlich infrage. Nutzer des Pro-Plans und der kostenlosen Version haben dieses Mal keine Chance. Die gute Nachricht : Du musst aktuell keine genauen Nutzungsüberschreitungen nachweisen, um eingeschlossen zu sein.
Denk daran, dass es sich noch um eine vorgeschlagene Sammelklage handelt. Der Zeitplan der Klage umfasst eine geänderte Klageschrift, und das Gericht hat noch nichts zertifiziert. Die zentralen Vorwürfe beziehen sich auf irreführende Werbung hinsichtlich der Nutzungsgrenzen, Fähigkeiten und Leistungsmerkmale des Claude Max-Abonnements. Schadensersatz, Rückerstattung und andere Abhilfemaßnahmen stehen zur Debatte, aber nichts ist garantiert. Bleib gespannt, wie sich die Dinge entwickeln.




